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Matthias Steiner

Matthias Steiner

Während der Siegerehrung bei den Olympischen Spielen in Peking im August 2008 hielt er in der einen Hand die Goldmedaille, in der anderen ein Foto seiner verstorbenen Frau und rührte damit Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Heute hat der Gewichtheber Matthias Steiner neben dem beruflichen Erfolg auch sein privates Glück wieder gefunden. 

Lebenslauf

Matthias Steiner wurde am 25. August 1982 in Wien (Österreich) geboren. Er wuchs in Obersulz in Niederösterreich auf. Er ist gelernter Gas- und Wasserinstallateur. Sein Vater, selbst Hobby-Gewichtheber, steckte mit seiner Leidenschaft auch seinen Sohn an. Und so begann Steiner bereits im Alter von zwölf Jahren zu trainieren, zunächst vor allem mit Leichtathletik, Vierhundertmeterlauf, Fünfsprung und Kugelstoßen. Als er 18 Jahre alt war, wurde bei ihm Diabetes diagnostiziert. Doch der damals für den AC Woge Bregenz hebende Nachwuchssportler blieb seiner Disziplin treu und lernte mit seiner Krankheit zu leben und zu arbeiten.

Schon ein Jahr nach der Diagnose nahm er an der Europameisterschaft der Senioren teil und belegte den 16. Platz. Im selben Jahr gewann er bei der Junioren-Europameisterschaft in Kalmar im Zweikampf und in der Teildisziplin Reißen in der Gewichtsklasse bis 105 kg jeweils eine Bronzemedaille. Bei der Europameisterschaft 2002 belegte er den 11. Rang und knackte die 200 kg Marke. Noch im selben Jahr konnte er auch bei den Titelkämpfen im Juniorenbereich sowohl bei der Europa- als auch bei der Weltmeisterschaft jeweils drei Bronzemedaillen gewinnen.

Bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 belegte er den siebten Platz in der Gewichtsklasse bis 105 kg. Das Gewicht konnte er jedoch nicht mehr halten und startete bei der Europameisterschaft 2005 in Sofia als Superschwergewichtler (über 105 kg). Dort erlebte er auch den Tiefpunkt seiner Karriere. Er konnte sein Anfangsgewicht von 195 kg dreimal nicht bewältigen. Daraufhin überwarf er sich auch mit dem österreichischen Gewichtheberverband.

2004 lernte er seine spätere Frau Susann kennen, zog nach Chemnitz und beantragte die deutsche Staatsbürgerschaft. Er tat sich auch mit dem Bundesverband Deutscher Gewichtheber zusammen. Während er auf seine Einbürgerung wartete, durfte er jedoch an keinem internationalen Wettkampf teilnehmen und startete für den Chemnitzer AC in der Bundesliga. Nach dem Unfalltod seiner Ehefrau 2007 verzögerte sich das Verfahren noch weiter. Im April 2008 startete er zum ersten Mal für Deutschland bei der Europameisterschaft in Lignano, wo er auch in der Teildisziplin Reißen Europameister wurde. Im Stoßen gewann er die Bronzemedaille.

Er nahm am 5. Juli 2008 bei der bundesdeutschen Olympiaqualifikation in Heidelberg teil, obwohl er bereits qualifiziert war. Dort bewältigte er in der Teildisziplin Stoßen 250 kg, was vor ihm in Deutschland nur Gerd Bonk, Manfred Nerlinger und Ronny Weller gelungen war.

Seinen bisher größten Erfolg feierte Steiner am 19. August 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking. Mit seinen persönlichen Bestleistungen (203 kg Reißen, 258 kg Stoßen) wurde er der erste deutsche Olympiasieger im Gewichtheben seit 16 Jahren. Er widmete den Sieg seiner verstorbenen Frau und rührte Millionen Zuschauer zu Tränen, als er die Medaille mit ihrem Foto in der Hand entgegennahm. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua setzte ihn mit der „emotionalsten Siegesfeier“ auf die Liste der zehn denkwürdigsten Olympioniken. 2009 wurde er wegen eines angeborenen Leistenbruchs operiert und sagte seine Teilnahme am Arnolds Sport Festival und an der WM 2009 in Goyang ab.

Aktuell startet er weiterhin für den Chemnitzer AC und ist Kapitän der deutschen Bundesliga. Er will seine Sportkarriere nach den Olympischen Spielen 2012 in London beenden.

2009 brachte der Spitzensportler das Buch „Das Leben erfolgreich stemmen“ heraus. Darin beschreibt er seine sportliche Laufbahn, das Leben mit seiner Krankheit und erklärt wie er trotz der Schicksalsschläge so erfolgreich geworden ist.

Auch privat ist Matthias Steiner wieder glücklich. Am 20. März 2009 gab er zusammen mit seiner neuen Freundin, der TV-Moderatorin und Nachrichtensprecherin Inge Posmyk in der MDR-Sendung „Riverboat“ bekannt, dass sie ein Paar sind. 2010 heirateten sie. Im selben Jahr kam auch der gemeinsame Sohn Felix zur Welt.

Auszeichnungen

• 2008: Bambi in der Kategorie Sport
• 2008: Silbernes Lorbeerblatt
• 2008: Gewichtheber des Jahres 2008 des Bundesverbands Deutscher Gewichtheber
• 2008: Sächsischer Dankesorden
• 2009: Chemmy (Sportler des Jahres von Chemnitz)
• 2009: Bravo Otto (Sportler des Jahres)

Steckbrief

Name: Steiner
Vorname: Matthias
Geburtstag: 25.08.1982
Geburtsort: Wien (Österreich)
Wohnort: Leimen (Deutschland)

 

Rezept(e) von Matthias Steiner

 
Apfelkuchen mit Mandelschaum

Horst Lichter

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