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Getreide & Co.

Getreide & Co.

Das Wort „Getreide“ entstammt dem althochdeutschen Wort „gitregidi“, was „Ertrag“ bedeutet. Getreide bezeichnet Pflanzen, die wegen ihrer Körnerfrüchte kultiviert werden. Botanisch gehören sie zu der Familie der Süßgräser. Die Früchte (Körner) wachsen entweder als Ähre, Rispe oder Kolben. Sie bestehen aus einem Mehlkörper (die Stärke und Eiweiß enthalten), einem Keimling (in dem Fett enthalten ist) sowie aus der Samenschale und Fruchtwand, die miteinander verwachsen sind. Zwischen Mehlkörper und Schale befindet sich zudem die eiweißhaltige Aleuronschicht. Das Eiweiß aus mehreren Getreidegattungen (z.B. Dinkel, Roggen, Weizen, Gerste und Triticale) kennt man unter dem Namen Kleber oder Gluten. Mais, Reis und Hirse gehören dagegen zu glutenfreien Getreidegattungen.

Geschichte des Getreides

Das Getreide ist zweifelsfrei eines der wichtigsten Hauptnahrungsmittel. Es wird bereits seit frühester Zeit von Menschen angebaut, weshalb sie auch sesshaft werden konnten. Diesen Umstand verdankt man dem besonderen Nährwert, der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und der langen Lagerungszeit des Getreides. Weltweit haben die einzelnen Getreidearten unterschiedliche Bedeutung, was mit dem jeweiligen Klima und der Tradition zusammenhängt. In Asien wird Reis bevorzugt, in Nordamerika ist es Mais, in Afrika Hirse und in Nordosteuropa spielen Roggen und Hafer eine ganz wichtige Rolle. In Deutschland war es bis zum 16. Jahrhundert die Gerste, die einen besonderen Stellenwert hatte. Heute belegt Weizen den ersten Platz, vor allem wegen seiner Backfähigkeit.

Arten von Getreide

Je nach Aussaatzeitpunkt unterscheidet man Sommergetreide (Mais, Hafer, Sommergerste) und Wintergetreide (Winterweizen, Winterroggen, Wintergerste, Winterhafer). Wintergetreide braucht die Frostperiode als Vegetationsphase und wird dann ab Juli geerntet, während Sommergetreide schneller reift und erst im Frühling gesät wird, um ebenfalls ab Juli erntereif zu sein. Darüber hinaus gibt es Spelzgetreide und Nacktgetreide. Diese Unterscheidung hat mit dem Vorgang des Dreschens, also Herauslösens der Getreidekörner von den Ähren, zu tun. Bei einigen Sorten sind die Hüllspelzen oder Deck- und Vorspelzen miteinander verwachsen. Aus diesem Grund erhält man beim Dreschen nur die Ähren. Die Holzfaserschicht (Spelze) wird erst durch das Schälen entfernt. In diesem Fall spricht man von Spelzgetreide (Hirse, Dinkel, Buchweizen, Gerste, Hafer, Reis). Nacktgetreide zeichnet sich dadurch aus, dass beim Dreschen die nackten Körner aus den Spelzen herausfallen (Roggen, Mais, Weizen). Man unterscheidet sieben Hauptgetreidegattungen und drei Arten, die als Pseudogetreide (Pseudozerealien) bekannt sind, da sie nicht zu den Gräsern gehören, sondern in Form anderer Körnerfrüchte vorkommen, welche lediglich ähnlich verwendet werden. Zudem enthalten sie kein Klebereiweiß (Gluten).

Getreidearten

Zu den wichtigsten Getreidearten gehören Weizen, Roggen, Gerste, Hirse, Reis, Hafer, Mais sowie das sogenannte Pseudogetreide. Pseudogetreide gehören im Gegensatz zu den anderen Getreidearten nicht zu den Gräsern sondern zu den Körnerfrüchten. Sie werden aber ähnlich verarbeitet.


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