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Buchweizen

Buchweizen

Buchweizen gehört botanisch zu den Knöterichgewächsen und ist ein Pseudogetreide. Die Körner haben die Gestalt von braunen bis schwarzen, dreikantigen Nüsschen, die vier bis sechs Millimeter lang und drei Millimeter dick sind. Er ist einem warmen und trockenen Klima angepasst, jedoch relativ anspruchslos hinsichtlich des Bodens. War Buchweizen noch im 18. Jahrtausend eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, so wurde es von Kartoffeln verdrängt und wird heute langsam wiederentdeckt. Buchweizen ist glutenfrei, leicht verdaulich und enthält die Vitamine B und E, sowie Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium und Rutin. Zudem ist er reich an Aminosäuren wie Arginin, Lysin und Tryptophan. Dank Rutin kann es z.B. in Form von Tee zur Behandlung und Vorbeugung von Venenerkrankungen als Heilpflanze eingesetzt werden. In der Küche findet Buchweizen sehr breite Anwendung, z.B. zum Risotto, für Aufläufe, Salate, Grütze, Bratlinge, Klöße, Müsli und geröstet zu Süßspeisen. Er ist auch eine wichtige Zutat in bekannten Gerichten vieler Weltküchen, so z.B. in der polnischen und russischen Küche als Brei und Blinis, in Italien in Pizzoccheri und Polenta, in Frankreich als „blé noir“ und in Galettes, in japanischen Sobanudeln, in den niederländischen Poffertjes, in amerikanischen Buckwheat Pancakes und im österreichischen Sterz.