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Die richtige Weintemperatur

Die richtige Weintemperatur

Weinthermometer
Die richtige Weintemperatur ist das A und O des Weingenusses. Sie ist genauso wichtig wie die Wahl des richtigen Glases. So hat jeder Wein seine perfekte Trinktemperatur (siehe Tabelle). Wenn man keinen Weinkeller besitzt, ist es deshalb ratsam ein Weinthermometer zu kaufen. Man kann ihn ins Weinglas stellen und so die Weintemperatur ermitteln. In der Öffentlichkeit sollte man davon jedoch absehen.

 

 

Manschettenthermometer
Darüber hinaus gibt es noch Manschettenthermometer, die um die Flasche gelegt werden. Sie erlauben es, die Temperatur bereits vor dem Öffnen zu messen. Man sollte jedoch beachten, dass ein solches Thermometer eher die Temperatur der Flasche misst und diese kann von der tatsächlichen Temperatur des Weines abweichen.
Weinkühler aus Ton
Eine weitere Temperaturhilfe stellen Weinkühler aus Ton dar. Man füllt sie mit kaltem Wasser und stellt die Weinflasche hinein. Das verdunstende Wasser gewährleistet eine Art Kälteschutz um die Flasche. Auch eine doppelwandige Glacette aus Acryl, also ein Kältepolster, vermindert die Erwärmung der edlen Tropfen.

Serviertemperatur
Weißwein, der in der Wohnung gelagert wird, ist oft zu warm, Rotwein der aus dem Weinkeller kommt, ist oft zu kühl. Deshalb müssen sie vor dem Servieren auf die richtige Serviertemperatur gebracht werden. Doch die Serviertemperatur entspricht oft nicht der Trinktemperatur. Da Wein im Glas schnell warm wird, werden beispielsweise Weißweine einen oder zwei Grad Celsius kühler serviert. Doch was tun, wenn Überraschungsgäste vor der Tür stehen? Rasches Herunterkühlen kann doch die Qualität des Weines negativ beeinträchtigen. Die Lösung heißt Frappieren.

Weißwein frappieren
Wie bereits erwähnt wird Weißwein oft in der Wohnung aufbewahrt und ist zum Servieren zu warm. Frappieren bedeutet, ihn auf die richtige Serviertemperatur zu bringen. Da Wasser ein guter Kälteleiter ist, sind Eiskübel eine große Hilfe. Wenn die Weine im Sommer schnell wieder warm werden, kann man sie zeitweise auf Eis stellen und somit die Serviertemperatur halten. Man sollte jedoch aufpassen, vor allem halbvolle Flaschen werden damit sehr schnell wieder gekühlt und können dann für den richtigen Genuss wieder zu kalt sein. Das Timing beim Herausnehmen ist also äußerst wichtig.
Wenn Weißwein besonders schnell gekühlt werden soll, sollte man ihn kopfüber ins Eisbad stellen. Im Flaschenhals und Schulterbereich der Flasche sinkt die Temperatur schneller. Nach ca. fünf Minuten wird die Flasche gerüttelt, kurz aufgerichtet und wieder Kopfüber ins Eis gelegt. So kann auch die restliche Flüssigkeit aus der Mitte der Flasche an den kalten Bereich gelangen. Nach weiteren fünf Minuten kann man die Flasche vorsichtig öffnen und einschenken. Danach stellt man sie wieder in den Eiskübel (diesmal richtig, mit dem Hals nach oben) damit der restliche Wein im Bauch der Flasche weiterkühlen kann.Für Schaumweine ist der Eiskübel ein Segen. Die Kälte führt dazu, dass die Kohlensäure länger erhalten und der Wein prickelnd bleibt.Statt Eiswürfeln können Sie auch Crashed Ice für den Kübel verwenden. Dazu stellen Sie einen Eisblock her (z.B. in einer Kasserolle oder einem großen Gefrierbeutel), nehmen ihn später heraus, wickeln ihn in ein Handtuch, zerkleinern ihn mit einem Hammer oder einem Eispickel und schütten den Inhalt des Handtuches in den Kübel.

Rotwein chambrieren
Rotweine kommen im Gegensatz zu Weißweinen oft zu kühl aus dem Keller. Sie auf die richtige Trinktemperatur zu bringen, bezeichnet man als chambrieren. Meistens reicht es schon den Wein etwas früher in die warmen Räume des Hauses zu bringen. Doch auch hier muss die richtige Balance gehalten werden – wer den Wein zu früh in die Wohnung stellt, muss damit rechnen, ihn hinterher nochmal in den Kühlschrank stellen zu müssen. Denn Zimmertemperatur bedeutet nicht Trinktemperatur.
Abhängig davon, ob der Wein noch zu kalt oder bereits zu warm ist, gibt es eine Reihe an Methoden, die schnell helfen, den Rotwein auf die richtige Serviertemperatur zu bringen.Wenn der Wein zu kühl ist, bietet ein Warmwasserbad bei 30 ˚C eine schonende Methode, ihn auf 14 bis 18 ˚C zu erwärmen. Alle anderen Methoden wie die Benutzung der Mikrowelle, der Heizung oder des Ofens schaden den edlen Tropfen.Sollte der Wein bereits zu warm geworden sein, kann man eine mit Gel gefüllte Kältemanschette, die vorher im Eisfach lag, anwenden. Diese wird um die Flasche gelegt, um den Wein schonend zu kühlen.
Bei modernen Rotweinen kann man auch bedenkenlos auf den Eiskübel zurückgreifen. In weniger als 20 Minuten hat der Rotwein Serviertemperatur. Darüber hinaus kann der Wein einer Schockkühlung unterzogen werden, indem man die Flasche für ca. 10 Minuten ins Gefrierfach legt. Bei dieser kurzen Dauer wird der Wein ohne bleibende Schäden von Zimmer- auf Serviertemperatur gebracht. Diese Methode ist zwar tolerierbar, aber nicht schonend.