Mitglieder Log-In


Neu bei 321kochen.tv?

Sie haben noch kein 321KOCHEN.TV-Konto?
Jetzt kostenlos registrieren und zahlreiche Vorteile sichern:  

  • Noch mehr Rezepte und Videos sehen
  • Alfons Schuhbeck in seiner Kochschule erleben
  • Viele spannende Funktionen zusätzlich nutzen
  • Kein Risiko und kein Abo
Jetzt registrieren
 
Wieso registrieren?




Empfohlene Rezepte

Gebratene Polentataler
Zum Rezept

Polentapüree
Zum Rezept

Krosser Masthahn mit Thymian-Zitronen-Füllung auf Rahmpolenta
Zum Rezept

Polentapudding mit Bratapfelsorbet
Zum Rezept

Salbei-Kalbsmedaillons mit Polenta
Zum Rezept

Mit Trüffelhonig glasierte Wachtel und gebratene Polentaschnitte
Zum Rezept

Fonduta mit Polenta und Bresaola
Zum Rezept

Brasato rosa vom Hirschkalbsrücken mit Maronenpolenta
Zum Rezept

Veggie Tower mit mediterraner Soße
Zum Rezept

Flucht aus Cádiz
Zum Rezept

facebook
Zurück zur Übersicht: Getreide & Co.

Polenta

Polenta

Polenta ist Maisgrieß bzw. ein fester Brei aus Maisgrieß. Vor allem in Norditalien, in der Provence sowie in der Schweiz, in Österreich, Moldawien, Rumänien und den Balkan-Regionen gehört er zu den sehr beliebten Küchenzutaten. In Italien gibt es zudem „Polenta bianca“, die aus helleren und geschälten Maiskörnern besteht. In manchen Regionen bereitet man auch Polenta aus Esskastanien- oder Buchweizenmehl zu. Diese Spezialität ist dann als „polenta nera“, „Schwarzplent“ oder „Heidensterz“ bekannt. 

Herkunft

Bereits die antiken Römer genossen Polenta (damals „puls“ oder „pulmentum“ genannt), allerdings wurde sie ursprünglich aus Hirse, Kichererbsenmehl, Dinkel, Gerste oder Spelt zubereitet. Nachdem im siebzehnten Jahrhundert auch Mais in italienischen Küchen zunehmend bekannt wurde, fing man an, Polenta daraus zuzubereiten. Polenta galt in dieser Zeit als „Arme-Leute-Essen“ und war nicht nur in Norditalien, sondern auch in großen Teilen Europas weit verbreitet. Bis heute gilt sie in vielen Regionen als beliebte Speise und brachte den Norditalienern den spöttischen Spitznamen „poletoni“ ein (so nennen sie Bewohner der südlichen Regionen Italiens).
Geschmack

Polenta zeichnet sich durch einen süßlich-nussigen, kräftigen Geschmack aus.
Verwendung

Polenta wird traditionell zubereitet, indem man Maisgrieß in Salzwasser beständig, eine Stunde lang, immer in die gleiche Richtung rührt, damit sie eine glatte, cremige Konsistenz erhält und nicht anbrennt. Dabei sollte man am besten Maisgrieß mittlerer Mahlstärke verwenden, da grob gemahlener noch länger zubereitet werden muss, während feingemahlener schnell klumpig und klebrig wird. Bei großen Mengen Polenta kann sich während des Kochens eine braune Kruste an der Topfwand bilden, die man später als kleinen Snack genießen kann. Die Polenta ist fertig, wenn sie sich vom Topf löst. Die fertige Polenta wird dann auf befeuchtetem Holz glatt gestrichen und noch heiß oder kalt in Scheiben geschnitten. Man kann sie jedoch auch auf ein Blech streichen und beliebig schneiden. Die Zubereitung der im Handel erhältlichen Instant-Polenta dauert dagegen nur wenige Minuten. Polenta kann Bestandteil von Klößen, Kroketten, Pfannkuchen, Salaten, Kuchen und Desserts sein. Sie eignet sich hervorragend zum Grillen und Braten. Zudem kann sie auch als Brei mit Milch, Butter, Sauce oder Parmesan genossen oder mit Zwiebeln, Kräutern, Pilzen und Speck verfeinert werden. Auch zum Füllen von Pilzen eignet sie sich hervorragend. Sie passt als Beilage zu Gemüse, Suppen und zu kräftigen Fleisch- und Schmorgerichten wie Ragout oder Eintopf. Darüber hinaus eignet sich Polenta auch für Süßspeisen, dann sollte sie jedoch im gezuckerten Wasser zubereitet werden. Die süße Variante passt dann zu Fruchtkompott und Eiscreme oder kann als süßer Grießbrei oder Flammerie gegessen werden.
Aufbewahrung

Polenta sollte kühl, trocken und möglichst dunkel gelagert werden. Man sollte sie jedoch nicht länger als ein halbes Jahr aufbewahren.
Nährwerte

Polenta ist reich an Eisen, Kalium, Kieselsäure und Magnesium.

In 100 g sind enthalten:
• 339 kcal ( 1419 kJ)
• Eiweiß: 8,8 g
• Fett: 1,1 g
• Kohlehydrate: 73,5 g
• Niacin: 0,5 mg
• Vitamin A: 120 µg
• Vitamin B1: 0,15 mg
• Vitamin B2: 0,05 mg
• Vitamin B6: 0,15 mg
• Vitamin C: 0 mg
• Vitamin E: 0,7 mg
• Calcium: 4 mg
• Eisen: 1 mg
• Kalium: 80 mg
• Magnesium: 20 mg
• Natrium: 1 mg
• Phosphor: 73 mg