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Apfelessig-Kur

Apfelessig-Kur

Apfelessig soll bereits im Mittelalter als Kur häufig angewandt worden sein. Heute sagt man ihm vor allem eine positive Wirkung auf die Gesundheit und die Darmflora nach. Doch kann man auch wirklich langfristig damit abnehmen? 

Beschreibung

Während einer Apfelessig-Kur trinkt man jeden Morgen noch vor dem Essen ein Glas Wasser mit zwei Teelöffeln Apfelessig. Wem das zu sauer schmeckt, der kann auch einen Teelöffel Honig hinzufügen. Um die Kur zu intensivieren, wird aber oft eine andere Variante bevorzugt: dabei trinkt man vor jeder Mahlzeit einen Apfelessig-Drink und zusätzlich einen vor dem Schlafengehen. Die Kur dauert von wenigen Tagen bis zu sechs Wochen. Die Ernährung soll sich dabei auf fettarme und gesunde Kost begrenzen: viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte und fettarme und eiweißreiche Tierprodukte. Abends keine Kohlehydrate, dafür aber eiweißreiche Kost. Insgesamt sollte sich die Kalorienzufuhr auf 1200 Kilokalorien beschränken. Auch ein leichtes Trainingsprogramm wird für diese Zeit empfohlen.
Vorteile

Die Apfelessig-Diät verspricht einen Abnehmerfolg durch die verdauungsfördernde und fettverbrennende Wirkung des Apfelessigs. Zudem soll sich die Kur auch appetitsenkend auswirken. All das stimmt aber nur bedingt. Tatsächlich nimmt man während einer Apfelessig-Kur ab, jedoch nicht wegen dem Apfelessig selbst, sondern wegen der bewussten Ernährungsweise. Ohne die Umstellung der Ernährung ist die Apfelessig-Diät wirkungslos. Wer wiederum nur die Apfelessig-Drinks trinkt ohne zu essen, riskiert eine Fehl- und Mangelernährung. Die Behauptung, dass Apfelessig den Appetit verringert, ist jedoch wahr. Dies hängt aber zum Teil damit zusammen, dass viele die Säure langfristig nicht vertragen, was sich in Übelkeit äußert. Zudem enthält Apfelessig viel Kalium. Über eine längere Zeit angewendet, bewirkt die Diät eine Mangelernährung, die tatsächlich appetitsenkend ist. Dies ist aber ein Schutzmechanismus des Körpers, um nicht eine schädliche Menge von dem Stoff zu konsumieren. Die positiven Auswirkungen des Apfelessigs auf den Stoffwechsel und den Kreislauf sind also umstritten. Man kann jedoch nicht behaupten, dass Apfelessig ungesund ist. Er enthält die Vitamine A, C, D und E sowie zahlreiche Mineralstoffe und eignet sich beispielsweise hervorragend zu Salaten.
Nachteile

Apfelessig ist sehr sauer. Deshalb kann er, über eine längere Zeit in großen Mengen verzehrt, zu Magenbeschwerden führen. Darüber hinaus wirkt sich die Säure des Apfelessigs negativ auf die Zähne und Knochensubstanz aus. Deshalb ist Osteoporose-Patienten gänzlich von einer Apfelessig-Kur abzuraten.
Die Apfelessig-Kur sollte sich nicht nur auf Verzehr von Äpfeln und Wasser mit Apfelessig begrenzen. Wer so handelt, riskiert nicht nur zahlreiche Mangelerscheinungen, sondern sogar einen Kreislaufzusammenbruch. Auch richtig durchgeführt kann die Apfelessig-Kur dennoch zum Mangel an essentiellen Fettsäuren führen. Ernährungswissenschaftlich gesehen hat Apfelessig keine Bedeutung für die Gewichtsreduktion. Er kann aber bewirken, dass die Nieren und die Blase schneller arbeiten. Dies führt zu Wasserverlust und wirkt sich natürlich auf das Gewicht aus. Es handelt sich hier jedoch um Wasserverlust und nicht um Fettabbau. Auch die appetitsenkende Wirkung von Apfelessig hängt, wie bereits erwähnt, eher mit einer Form von Mangelernährung zusammen.
Fazit

Eine Apfelessig-Kur ist nicht zu empfehlen. Die positiven Auswirkungen des Apfelessigs sind wissenschaftlich nicht belegt. Man nimmt nur dank der vorgenommenen Ernährungsumstellung und der körperlichen Aktivität ab. Dennoch muss man Apfelessig nicht von seinem Speiseplan streichen!
Rezept-Vorschläge:

Geschnetzeltes aus dem Wok
Wok-Gemüse
Ratatouille
Safran-Fisch im Pergamentpäckchen
Frühlings- und Sommersalat mit Cashewnüssen und Sesamhuhn
Peperonata
Zitronen-Kardamomhähnchen auf Avocado-Tomatensalat und Gurkenschaum
Grillgemüse "Marrakesch" auf würzigem Couscous-Salat
Gedämpftes Wallerfilet
Spinatgefülltes Omelettpäckchen mit Kopfsalat 
Roh marinierter Fenchelsalat
Fenchel-Safran-Gemüse
Zander mit Quittenscheibchen und Blattsalat