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Hollywood-Diät

Hollywood-Diät

Diese Diät verdankt ihren Namen den Hollywood-Diven der 20er Jahre. Angeblich wurde die Hollywood-Diät speziell für sie entwickelt, um sie pünktlich zum Drehbeginn in Form zu bringen. Die Hollywood-Diät gehört zu den Low-Carb-Diäten, die auf Einschränkung der Kohlehydrate im täglichen Speiseplan basieren. Erlaubt sind hingegen Luxusprodukte wie Steaks, Hummer, Shrimps sowie exotische Früchte. Ob das sinnvoll ist? Überzeugen Sie sich selbst!

Beschreibung

Von der Hollywood-Diät gibt es unterschiedliche Varianten. Eine davon ist auf zwei Wochen ausgelegt und erlaubt lediglich 500 bis maximal 800 Kalorien täglich. Diese dürfen in Form von magerem Fleisch, Fisch, Krustentieren, Milchprodukten oder Hülsenfrüchten eingenommen werden. Kohlehydrate sollten dabei auf ein Minimum beschränkt werden. Nach anderen Hollywood-Diät-Varianten dürfen sogar bis zu 1000 Kalorien täglich verzehrt werden. Erlaubt sind Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Obst, Salate sowie Eier. Dabei darf Fett nicht mit Eiweiß und Kohlehydrate nicht mit Fett kombiniert werden. Auch die Obstsorten dürfen mindestens am Anfang der Diät nicht gemischt werden. Insgesamt werden Fett, Kohlehydrate und Salz stark reduziert. Pasta, Reis oder Kartoffeln sind strikt verboten. Dafür sollen Enzyme der exotischen Früchte den Stoffwechsel ankurbeln. Diese Diät kann sogar auf sechs Wochen ausgelegt werden, wobei mehrere Kilos wöchentlich purzeln sollen. Somit ist die Hollywood-Diät eine Mischung aus Trennkost und Low-Carb-Diät.
Vorteile

Ein einziger Vorteil dieser Diät ist der Gewichtsverlust, den man tatsächlich damit erreichen kann. Die proteinreiche Kost macht wegen ihrer schweren Verdaulichkeit länger satt. Auch Heißhungerattacken können damit vermieden werden. Zudem kann Eiweiß nicht in Fett umgewandelt werden. Es kann dafür die Ausschüttung des Hormons Glukagon fördern, was sich wiederum positiv auf die Fettverbrennung auswirkt.
Nachteile

Der Preis für den Gewichtsverlust ist bei der Hollywood-Diät ziemlich hoch. Nicht genug, dass man auf viele Lebensmittel verzichten muss. Die Portionen, die man verzehren darf, um im Rahmen der Kalorien-Tagesdosis zu bleiben, sind recht klein. Die Einhaltung dieses Ernährungsplans erfordert also große Disziplin, die man jedoch nicht lange durchhalten kann. Deshalb kommt es sehr oft zu dem berühmten Jojo-Effekt. Der Körper arbeitet während der Diät wegen der geringen Kalorienzufuhr auf Sparflamme und gleicht nach dem Ende der Diät seine Mängel aus. Zudem sind Anzeichen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche ständige Begleiter während der Hollywood-Diät. Weiterhin sind hier alle Nachteile zu erwähnen, die im Zusammenhang mit den nicht ausgewogenen Low-Carb-Diäten stehen. Auch wenn man während einer Diät Kohlehydrate einschränken sollte, ist ein ganzer Verzicht darauf im Namen einer eiweißlastigen Ernährung sicherlich nicht gesund (siehe Dukan-Diät). Sie steigert die Harnsäurewerte, kann zu Harn- und Nierensteinen sowie Gicht führen. Der hohe Konsum der tierischen Produkte kann sich zudem negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken. Auch die exotischen Früchte wirken hier keine Wunder. Die Enzyme werden im Magen aufgespalten, wirken sich jedoch sonst kaum auf den Gewichtsverlust aus. Insgesamt ist die Hollywood-Diät auf Dauer nicht geeignet. Neben gesundheitlichen Schäden aufgrund des hohen Proteinanteils kann sie auch zu Mängeln an Kalzium, Ballaststoffen, Flüssigkeit und Kohlehydraten führen. Auch sportliche Aktivität wird im Zusammenhang mit diesem Konzept nicht erwähnt.
Fazit

Die Hollywood-Diät bringt zwar Ergebnisse, welche jedoch meistens nicht von langer Dauer sind. Statt ausgewogener Ernährung, wirkt hier stark kalorienreduzierte, eiweißreiche Kost und etwas Obst. Wegen den radikalen Ernährungsänderungen ist der Jojo-Effekt nach dem Ende der Kur so gut wie sicher. Langfristig sollte man jedoch die Finger von der Hollywood-Diät lassen. Sie ist als gesundheitsgefährlich und deshalb nicht empfehlenswert einzustufen.

Rezept-Vorschläge:

Steak vom Roastbeef an Romanasalat
Porterhouse-Steak mit Barbecuesoße und Caesar Salad
Fischfilet auf Gemüsebett dünsten
Marinierter Saibling auf Spargelgemüse
Erbsensuppe
Tomatensuppe
Exotischer Fruchttraum
Mediterrane Doraden-Spinat-Pfanne
Rettich-Spinat-Gemüse mit roten Linsen
Spinatgefülltes Omelettpäckchen mit Kopfsalat
Jakobsmuscheln mit grünem Spargel auf Wildsalat
Sankt Petersfisch im Grünen
Radi mit Petersilien-Pesto
Garnelen auf Peperonispinat
Rührei mit Krabben
Rührei mit Tomaten