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1) Die größten Diät-Mythen

1) Die größten Diät-Mythen

Wer abnehmen will, muss sich an gewisse Regeln halten. Doch in Zeiten des Fitness- und Schlankheit-Wahns haben sich unter sinnvolle Ratschläge, die wirklich beim Abnehmen helfen, auch Halbwahrheiten und Mythen eingeschlichen. Welche Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen, erfahren Sie hier.

Light- und fettreduzierte Lebensmittel helfen beim Abnehmen

Das stimmt nicht. Es gibt tatsächlich ein sehr weites Spektrum an sogenannten Light-Produkten, die den Abnehmwilligen das Gefühl vermitteln sollen, dadurch abzunehmen. Kalorienreduzierte Produkte sättigen aber schlechter, somit konsumiert man auch viel mehr davon. Zudem wird die reduzierte Menge an Fett (der essentieller Geschmacksträger ist) oft mit mehr Zucker, Mehl oder Stärke ausgeglichen, damit das Produkt weiterhin schmeckt. Im Endeffekt ist dann die Kalorienanzahl fast gleich wie bei den „normalen“ Lebensmitteln. Auch bei Produkten, die mit Süßstoff statt Zucker gesüßt werden, ist Vorsicht geboten. Die extreme Süße solcher Produkte beeinträchtigt das natürliche Süße-Empfinden, was auf Dauer sogar Gewichtszunahme zur Folge haben kann.
Wer aufs Abendessen verzichtet, bleibt schlank.

Auch diese Behauptung ist leider nicht wahr. Man muss den ganzen Tag lang bewusst essen, um abzunehmen. Wer sich nur bis Nachmittag mit Kalorienbomben vollstopft, wird die Konsequenzen trotzdem zu spüren bekommen. Was am Ende zählt, ist die Energiebilanz des gesamten Tages. Wer sich bewusst ernährt, kann sich auch abends eine vernünftige Mahlzeit gönnen. Allerdings sollte man dann auf leicht verdauliche Speisen setzen, da es bei zu schwerer Kost zu Schlafstörungen kommen kann. Wer dagegen gänzlich abends auf Essen verzichtet, riskiert Heißhungerattacken. Auch mit leerem Magen schläft es sich nicht gut und das Frühstück am Morgen fällt besonders üppig aus.
Man sollte „wie ein König frühstücken“ um schlank zu werden / bleiben

Auch das ist nicht wahr. Zwar wird behauptet, dass man ein versäumtes Frühstück im späteren Tagesverlauf doppelt und dreifach nachholt, in Wirklichkeit ist es bei manchen Menschen sogar umgekehrt. Man tendiert dazu, etwas weniger zu essen. Es soll jedoch nicht heißen, dass man auf das Frühstück lieber ganz verzichten soll. Man muss sich aber nicht dazu zwingen. Wer morgens keinen Hunger hat, kann getrost später etwas essen, ohne um seine Figur fürchten zu müssen. Allerdings sollten Menschen, die physische Arbeit verrichten, sowie Kinder nicht auf die erste Mahlzeit des Tages verzichten. Sie brauchen die Kalorien, um ihre Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.
Nur Fett ist schuld am Zunehmen

Wer zu fettreich isst, nimmt tatsächlich schnell zu. Allerdings hängt es nicht nur von der Menge, sondern auch von der Fett-Art ab. Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, die beispielsweise im Fisch vorhanden sind, sind tatsächlich sehr gesund. Auch Oliven- oder Rapsöl sollte man in seine Diät integrieren. Die „guten Fette“ haben einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und auf gesunde Cholesterin-Werte. Fett aus Pommes, Fertiggerichten, Süßigkeiten und Co. sollte man dagegen meiden. Wer jedoch gänzlich auf Fett verzichtet, schadet seiner Gesundheit, denn viele Vitamine sind fettlöslich und können ohne Fett gar nicht vom Körper aufgenommen werden. Zudem braucht der menschliche Körper Fett für den Stoffwechsel. Ein erwachsener Mensch sollte somit 60 bis 80 Gramm Fett täglich zu sich nehmen. Wer weniger isst, riskiert nicht nur Mangelerscheinungen, sondern auch schuppige Haut und Haarausfall.
In die Sauna gehen macht schlank

Irrtum. Man verliert in der Sauna lediglich Flüssigkeit. Diese gleicht man jedoch durch das Trinken schnell aus, deshalb verliert man nicht an Gewicht. Es ist wichtig, nach einem Besuch in der Schwitzkammer ausreichend zu trinken, um Kreislaufschwäche vorzubeugen. Bei manchen Menschen steigert zudem regelmäßiges Schwitzen in der Sauna den Appetit. Trotzdem heißt das nicht, dass man auf die Sauna verzichten soll. Diese hat andere Vorzüge. So stimuliert sie zum Beispiel das Immunsystem.
Sogenannte Fatburner lassen die Kilos schmelzen

Als Fatburner werden Lebensmittel bezeichnet, die die Thermogenese anregen. Das bedeutet, dass der Körper durch die gesteigerte Stoffwechselaktivität vermehrt Wärme produziert. Zu Fatburnern zählen zum Beispiel Chili oder Kaffee. Durch den Konsum solcher Produkte wird aber trotzdem nicht genug Energie hergestellt, um erfolgreich die Pfunde purzeln zu lassen.
Vegetarier sind schlanker als Menschen, die Fleisch essen.

Jedes Lebensmittel kann dick machen, wenn es in zu großen Mengen verzehrt wird. Davor sind auch Vegetarier nicht gefeit. Zumal manche oft auf frittierte, mit Käse überbackene Speisen zurückgreifen, die lediglich kein Fleisch enthalten. Dabei ist mageres Fleisch wie Geflügel oder Rinderfilet gesund und bei einer Diät sogar förderlich. So liefert es zum Beispiel Eiweiß, Eisen und Zink, die die Fettverbrennung auf Trab halten, ohne dabei Muskelmasse abzubauen. Man sollte seinen Fleischkonsum aber trotzdem in Maßen halten.
Süßes macht süchtig

Zwar sind Süßigkeiten für viele eine echte Diät-Falle, mit Sucht hat es jedoch nicht wirklich etwas zu tun. Zum einen wird durch übermäßiges Naschen das Empfinden von süß gestört. So isst man tatsächlich irgendwann immer mehr davon, um den Heißhunger auf Schokolade und Co. zu befriedigen. Zum anderen gilt Süßes als Nervennahrung – man isst viel mehr davon in Stresssituationen. Doch anstatt es zur Gewohnheit zu machen, seine emotionalen Probleme mit Süßigkeiten zu bekämpfen, sollte man sich eine andere Strategie überlegen und die geliebten Dickmacher in Maßen genießen.
Während einer Diät sind Süßigkeiten tabu

Eine Ernährungsumstellung kann nur erfolgreich sein, indem man sie auch auf Dauer durchhalten kann. Wer Schokolade, Gummibärchen und Co. liebt, wird einen langfristigen Verzicht darauf nicht ertragen können. Mehr noch: er wird sich auf die heiß geliebten Leckereien stürzen und seinen Abnehmerfolg zunichtemachen. Dabei muss man nicht komplett auf Genuss verzichten. Wer sich gesund ernährt und ausreichend bewegt, darf sich auch mal etwas gönnen. Man sollte Süßigkeiten jedoch in Maßen genießen.
Dunkle Schokolade ist beim Abnehmen besser als helle

Dunkle Schokolade schmeckt etwas herb und stillt den Schoko-Hunger schneller. Zudem ist sie aufgrund ihres hohen Kakaoanteils gesünder. Sie enthält allerdings fast genauso viele Kalorien wie Vollmilchschokolade und besteht ebenfalls vor allem aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker.
Man sollte Mahlzeiten auch mal weglassen, um abzunehmen

Viele figurbewusste Menschen sehen es als einen tollen Tipp an, um während des Tages Kalorien zu sparen. Der Körper braucht aber eine bestimmte Menge an Energie. Wird sie ihm verweigert, so rächt er sich mit unkontrollierten Hungerattacken. Natürlich sollte man sich keine Mahlzeit aufzwingen, wenn man keinen Hunger hat. Bewusst eine ausfallen zu lassen führt aber nicht zu einer schlanken Linie. Lieber über den Tag verteilt gesund und ausgewogen essen und genügend Bewegung einbauen. Dann klappt’s auch mit der Diät!
Man sollte sich zuckerfrei ernähren, um abzunehmen

Eins gleich vorab: es ist unmöglich sich absolut zuckerfrei zu ernähren. So steck Zucker in sehr vielen Lebensmitteln. Auch die in Getreide oder Brot enthaltene Stärke wird vom menschlichen Körper in Zucker umgewandelt. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, denn auch Zucker sollte man während einer Diät nicht komplett streichen. Zucker ist nicht nur der einzige Energielieferant für das Gehirn, er liefert auch den Nerven die nötige Energie. Zudem wird er beim Sport oder körperlicher Arbeit dringend benötigt. Man muss ihn also ebenfalls in einem gesunden Ernährungsplan beachten. Vor zuckerhaltigen Lebensmitteln wird oft gewarnt, da sie meistens obendrein noch sehr fettreich sind und sich deswegen negativ auf die Figur und oft auch auf die Gesundheit auswirken. Wer aber mehr Energie verbraucht, als er aufnimmt, wird auch bei etwas Zucker auf dem Speiseplan nicht zunehmen.
Ananas verbrennt Fett

Ananas erfreut sich unter den Abnehmwilligen eines hervorragenden Rufes. So soll das in Ananas enthaltene Enzym Bromelain die Fettverbrennung anregen. Daraus erklärt sich auch zweifelsohne die Popularität der Ananas-Diät. Diese Aussage ist aber leider falsch. Tatsächlich ist Ananas sehr gesund – sie enthält viele Vitamine und Mineralien. Zudem ist sie ballaststoffreich und wegen dem damit verbundenen Sättigungseffekt bei einer Diät empfohlen. Auch enthält die Ananas Enzyme, die zum Beispiel entzündungshemmend wirken. Fett verbrennt sie aber nicht.
Wer Sport treibt, ist schlank

Das stimmt nur zur Hälfte. Tatsächlich ist Sport bei gesunder, ausgewogener Ernährung sehr wichtig. Wer sich daran hält, wird seine überschüssigen Kilos auf jeden Fall loswerden. Zudem verbrennen Muskeln mehr Kalorien als Fett. Doch Abnehmen wird nur, wer mehr Kalorien verbrennt, als er aufnimmt. Allerdings steigert physische Aktivität den Hunger. Wer sich nach dem Training mit Fast Food und Süßigkeiten belohnt, dem nützt das viele Schwitzen beim Joggen oder im Fitness-Studio gar nichts. Kleine Sünden kann man aber mit ausreichender Bewegung ausgleichen.
FdH ist die richtige Strategie beim Abnehmen

„Friss die Hälfte“ ist eine weit verbreitete und simple Methode, um den ungeliebten Pfunden den Kampf anzusagen. Kein Kalorienzählen, keine Beschränkungen – lediglich eine halbe Portion essen. Genau in dieser vermeintlichen Stärke liegt die Schwäche des Konzepts. Wer wenig isst oder gar hungert, kann zwar zunächst mit Erfolgen rechnen. Doch der Körper arbeitet auf Sparflamme und speichert irgendwann Fett, da ihm auf diese Weise eine Notlage vorgetäuscht wird. Wenn man danach anfängt wieder normal zu essen, nimmt man rasch wieder zu. Oft sogar mehr, als man verloren hat, da sich der Körper gegen weitere „Notsituationen“ rüstet. Darüber hinaus kann es zur Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen kommen. Zudem lernt man nichts über gesunde, ausgewogene Ernährung. Wer nur noch einen halben Hamburger statt eines ganzen isst, ernährt sich auch durch die Reduzierung der Menge nicht gesund.
Genießer haben öfter mit Gewichtsproblemen zu kämpfen

Ganz im Gegenteil! Sie essen nämlich oft langsam, weil das Essen nicht nur Nahrungsaufnahme für sie isst. Sie genießen das Essen, das Ambiente und die Gesellschaft der Menschen, mit denen sie am Tisch sitzen. Dadurch essen sie oft viel weniger, als Menschen die hastig etwas zu sich nehmen. Denn die Information über die Sättigung erreicht das Gehirn erst nach 15 oder sogar 20 Minuten. Dadurch hören Genießer schneller mit dem Essen auf und nehmen nicht zu viel zu sich.
Kohlehydrate sind die wahren Dickmacher

Wer glaubt durch Atkins-, South Beach, Dukan- oder eine andere Low-Carb-Diät dauerhaft und gesund abzunehmen, der befindet sich auf dem Holzweg. Solche Diäten sind oft zu fettreich oder zu eiweißlastig und können zu ernsthaften Gesundheitsschäden führen. Dabei liefern Kohlehydrate nur halb so viele Kalorien wie Fett. Zudem sind sie gute Energielieferanten und machen satt. Doch auch hier muss man auf die richtigen Kohlehydrate achten. Am besten nimmt man sie in Form von Vollkornprodukten zu sich. So sind sie dank dem hohen Ballaststoff-Gehallt viel wertvoller und wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Weißmehl-Produkte dagegen sollten Abnehmwillige tatsächlich meiden. Nudeln und Kartoffeln werden zudem oft zu Unrecht verteufelt. Meistens sind es fettreiche Saucen, die aus ihnen wahre Kalorienbomben machen. So müsste man zum Beispiel ca. 3,5 Kilogramm Kartoffeln verzehren, um davon zuzunehmen.
Bio-Produkte machen schlank

Das ist Unsinn. Zwar gelten Lebensmittel aus dem Bio-Anbau als besonders gesund, ihr Energiewert bleibt aber gleich.
Warme Speisen wirken sich negativ auf das Gewicht aus

Das stimmt nicht. Während einer Diät ist es wichtig Produkte zu essen, die sättigen und sich durch eine niedrige Energiedichte auszeichnen. Das bedeutet, dass sie wenige Kalorien pro 100 Gramm enthalten. Ihre Temperatur spielt dabei keine Rolle. Von Bedeutung ist jedoch die Zubereitungsart der warmen Mahlzeiten. So gehört beispielsweise Frittiertes nicht auf den Speiseplan eines Abnehmwilligen.
Wer nichts oder sehr wenig isst, nimmt sehr schnell ab

So einfach ist es nicht. Man kann zwar anfangs tatsächlich dadurch abnehmen, auf Dauer funktioniert es aber nicht. Denn der Körper interpretiert die Hunger-Kur als eine Notlage und arbeitet damit im „Sparmodus“. Mit der Zeit gewöhnt er sich zudem an die reduzierte Kalorienzufuhr. Darüber hinaus ist Hunger langfristig unerträglich. Heißhungerattacken drohen, was in dem Fall besonders folgenschwer ist. Denn der Körper lagert mehr Fett an, um auf weitere Krisen vorbereitet zu sein.
Fasten hilft schnell und dauerhaft abzunehmen

Auch hier stimmt die Behauptung nicht. Während einer Fastenkur nimmt man überwiegend Flüssigkeiten zu sich – Tee, Brühe, Wasser oder Molke. Doch Fasten-Kuren sind meistens nur auf eine Woche Dauer ausgelegt. Zudem haben sie zum Ziel, den Körper zu reinigen. Die Konsequenzen sind genauso wie beim Hungern – der Körper reduziert seinen Energiebedarf und nach Abschluss der Kur sind die mühsam weggehungerten Pfunde rasch wieder auf den Rippen. Auch der gesundheitliche Nutzen vom Fasten ist umstritten. So heißt es, Fasten würde den Körper entgiften und entschlacken. Allerdings produziert der Körper keine Gifte, sondern lediglich Stoffwechselprodukte, die ihn ganz besonders während einer Fasten-Kur belasten.
Man kann so viel Obst essen, wie man möchte. Mindestens aber fünf Mal am Tag

Zu viel von allem ist schädlich. Auch bei Obst ist es nicht anders. Zwar gehört Obst zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährungsweise dazu, man sollte aber auch nicht zu viel davon genießen. Denn viele Obstsorten enthalten viel Zucker und sind damit kalorienreicher, als man vermuten mag. Nur manche Früchte kann man tatsächlich ohne Reue in großen Mengen verzehren – dazu gehören z.B. Grapefruits und Wassermelonen.
Das Gewicht ist genetisch bedingt

Das ist nicht wahr. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die wegen ihrer Gene nur schwer abnehmen. Allerdings ist auch in diesen Fällen eine Gewichtsreduktion möglich. Zudem kamen die Forscher der Peninsula Medical School Exeter der Genvariante auf die Spur, die mit dem Übergewicht zusammenhängt. Diese beeinträchtigt das Gewicht jedoch allemal um ca. zwei bis drei Kilo. Entscheidend sind also Lebensstil und Ernährungsweise.
Rauchen macht schlank

Ein sehr ungesunder Mythos. Viele Menschen sind der Überzeugung, dass man durch Rauchen weniger isst. Dies mag sogar zum Teil stimmen, allerdings ist Rauchen gesundheitsschädlich. Wer lieber zum Glimmstängel als zu einer Gabel greift, zieht Gift dem Essen vor. Dabei sind die Folgeerkrankungen, die durch Zigarettenkonsum hervorgerufen werden viel schlimmer als die, die aus Übergewicht resultieren. Darüber hinaus sind Raucher weitaus seltener sportlich aktiv, was sich negativ auf ihr Gewicht auswirkt.
Tee hilft im Kampf gegen Übergewicht

Leider gibt es keine Tee-Sorte, die beim Fettabbau hilft. Allerdings sollte man während einer Diät auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten – da ist ungesüßter Tee auf jeden Fall die richtige Wahl.
Viele kleine Mahlzeiten helfen beim Abnehmen

Wie viele Mahlzeiten am Tag man zu sich nimmt, kann jeder individuell entscheiden. Wichtig ist auch hier die Kalorienbilanz. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt, wird nicht abnehmen, egal ob er drei große oder fünf kleine Mahlzeiten täglich verzehrt. Zudem sind oft nicht die Hauptmahlzeiten an Gewichtsproblemen schuld, sondern die Naschereien dazwischen.
Olivenöl und Margarine sind beim Abnehmen besser als Butter

Rein kalorientechnisch stimmt die Aussage nicht. Denn Margarine und Olivenöl haben beinahe genauso viele Kalorien wie Butter. Allerdings sind pflanzliche Fette gesünder und haben keinen negativen Einfluss auf den Cholesterinspiegel.
Dünne Menschen sind gesünder als Übergewichtige

Selbstverständlich ist großes Übergewicht nicht gesundheitsfördernd. Allerdings können ständige, strenge Abnehm-Kuren genauso schädlich für den Körper sein. Um gesund zu bleiben, sollte man sich deshalb ausgewogen ernähren und ausreichend bewegen.
Wer vor dem Essen ein Glas Wasser trinkt, isst weniger

Wasser verlässt den Magen bereits nach zehn Minuten und kann den Körper somit nur kurz täuschen. Ausreichend zu trinken ist allerdings ein wichtiger Teil gesunder Ernährung und hilft tatsächlich beim Abnehmen.
Wer abnehmen will, muss auf alle Leckereien verzichten

Dieses Denken ist weit verbreitet, allerdings falsch. Bei einer gesunden Ernährungsweise darf man alles essen – allerdings in Maßen. Deshalb gibt es bei den besten Diäten auch keine strikten Verbote. Eine Diät, während der man auf seine Lieblingsspeisen verzichten muss, ist nicht sinnvoll, da man sie nicht langfristig durchhalten kann.
Müsli hilft beim Abnehmen

Das Fertig-Müsli aus dem Supermarkt hilft keinesfalls beim Abnehmen. Vielmehr zeichnet es sich durch einen viel zu hohen Gehalt an Zucker aus. Wer ein gesundes, vollwertiges Müsli zum Frühstück genießen möchte, sollte sich die kalorienarmen Zutaten selbst mischen.
Abführmittel helfen beim Abnehmen

Viele Abnehmwillige, die nach einem einfacheren Weg als Sport und Ernährungsumstellung suchen, sind dieser Meinung. Durch die beschleunigte Verdauung kann der Körper nicht alles verwerten, was tatsächlich zunächst Gewichtsabnahme zur Folge haben kann. Das ist jedoch eine sehr ungesunde Abnehm-Erleichterung. Denn langfristig angewendet schaden Abführmittel der Darmflora, die eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielt. Dem Körper werden dadurch auch wichtige Nahrungsbestandteile entzogen. Darüber hinaus gewöhnt sich der Körper mit der Zeit an die abführende Wirkung, was zu Verstopfungen führen kann. Abführmittel sollte man deshalb nur bei Verdauungsstörungen einnehmen.
Wer übergewichtig ist, trägt selbst die Schuld dafür

Auch das ist eine sehr vereinfachte Aussage. Denn viele Menschen können trotz gesunder Ernährung und sportlicher Aktivität nicht abnehmen. Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen kann es sich um eine Schilddrüsenunterfunktion handeln, zum anderen um das FTO-Gen, das das Abnehmen erschweren kann. Dies soll jedoch keinesfalls heißen, dass man damit niemals Abnehmen kann. Betroffene Menschen müssen sich allerdings mehr um ihren Körper kümmern als andere.
Durch Trennkost purzeln die Pfunde

Die Trennkost-Idee (siehe Trennkost) basiert tatsächlich auf gesunder Ernährung. Allerdings liegt ihr eine falsche Theorie zugrunde. Denn sowohl Eiweiß als auch Kohlehydrate können durchaus mühelos zusammen verdaut werden. Zudem gibt es so gut wie keine Lebensmittel, die ausschließlich Kohlehydrate oder Proteine enthalten. Die Gewichtsabnahme ist das Ergebnis eines bewussteren Umgangs mit dem Essen. Die Trennkost-Diät ist nämlich fettarm und beinhaltet reichlich Obst, Gemüse und Vollkorn.
Es gibt Negativkalorien bzw. Minuskalorien

Es wird oft behauptet, dass es Produkte gibt, die mehr Kalorien verbrennen als sie dem Körper zuführen. Durch ihren Konsum nimmt man ab. Eine skurrile Theorie, die selbstverständlich nicht stimmt. Jedes Lebensmittel hat einen Kalorienwert. Verbrannt werden Kalorien z.B. durch sportliche Aktivität. Negativkalorien gibt es nicht.
Appetitzügler helfen, das Gewicht zu halten

Appetitzügler sind keine gute Alternative im Kampf gegen die Kilos. Sie enthalten oft gefährliche Inhaltsstoffe, die unangenehme Nebenwirkungen zur Folge haben können. Manche wirken sich tatsächlich positiv auf das Gewicht aus. Der Preis ist allerdings hoch – sowohl buchstäblich als auch im übertragenen Sinne. So können die Wundermittelchen entwässern und damit zu Nierenschäden führen. Manche haben wiederum eine abführende Wirkung und sind schädlich für den Darm. Darüber hinaus sind die Kosten für Abnehm-Tabletten sehr hoch und werden von den Krankenkassen nicht übernommen.
Suppenkuren sind die richtige Abnehm-Strategie

Nein. Suppen sind zwar sehr gesund und kalorienarm, man sollte sie aber nicht als die einzige Nahrungsquelle ansehen. Denn gesunde Ernährung basiert auf Vielfalt. Wer sich einseitig ernährt, wird der Lebensmittel schnell überdrüssig und tut sich auch gesundheitlich keinen Gefallen. Denn Mono-Diäten führen in erster Linie zu Mangelernährung. Darüber hinaus ähnelt eine Ernährungsweise, die nur auf Suppen basiert, dem Fasten. Dabei baut man allerdings kein Fett ab, sondern Muskeln. Man verliert lediglich Wasser und möglicherweise auch seine Gesundheit – denn bei strikten Diäten ist Vorsicht geboten!
Durch Trockenbürstenmassagen kann man Fett „wegmassieren“

Unsinn. Denn Fett lässt sich nicht mechanisch entfernen. Wer seine Problemzonen allerdings regelmäßig trocken mit einem Massagehandschuh oder einem anderen Massagegerät bearbeitet, gewinnt dadurch glatte Haut und straffes Bindegewebe.
Eiweiß ist ein Schlankmacher

Eiweiß ist vor allem bei Low-Carb-Diäten beliebt. Es sättigt lange und baut keine Muskeln ab. Ist die Ernährung zu eiweißlastig, kann es für die Gesundheit jedoch gefährlich werden. Nierenschäden und Gicht sind nur einige der unangenehmen Folgen einer eiweißreichen Diät. Eine angemessene Menge an Eiweiß gehört aber zu einer gesunden Lebensweise.
Der hohe glykämische Index ist schuld an Übergewicht

Der glykämische Index beschreibt, wie der Blutzuckerspiegel nach Verzehr der Lebensmittel ansteigt. Ist der Wert hoch, so bedeutet das, dass der Blutzucker schnell ansteigt und viel Insulin ausgeschüttet wird, was wiederum die Fettverbrennung bremsen und Hunger hervorrufen soll. Isst man also Produkte, die einen niedrigen GI aufweisen, wird man laut dieser Theorie schlank. Diese Aussage ist aber wissenschaftlich nicht belegt. Lediglich für Diabetiker ist es sinnvoll auf den glykämischen Index zu achten.
Vollkornprodukte sind Schlankmacher

Vollkornprodukte gehören zweifelsohne zu den guten Kohlehydraten. Sie sind ernährungstechnisch wertvoller als Weißmehlprodukte, enthalten viele Mineralien und reichlich Ballaststoffe, sodass sie auch lange satt machen. Allerdings enthalten sie ebenfalls viel Fett, da in den Randschichten des Korns Öle enthalten sind. Somit sollte man auch Vollkorn in Maßen genießen.
Dank kaltem Wasser wird man schlank

Es wird behauptet, dass kaltes Wasser schlank macht, da der Körper die kalte Flüssigkeit erwärmen muss und somit Energie verbraucht. Das stimmt auch. Allerdings braucht der Körper dafür lediglich 30 Kalorien. Wer also glaubt, dank der kalten Erfrischung schlank zu werden, irrt. Zudem sollte man seine Getränke nicht zu kalt genießen, da dies die Magenschleimhaut reizen kann.
Rohkost ist gesünder als gekochtes Essen

Natürlich ist Rohkost gesund. Es enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Allerdings können die schwerverdaulichen Bestandteile einen negativen Einfluss auf die Verdauung haben. Dies äußert sich u.a. in Blähungen und unangenehmem Völlegefühl. Langfristig kann es sogar die Darmschleimhaut und somit auch das Immunsystem beeinträchtigen.
Süßstoff hilft beim Abnehmen

Ganz im Gegenteil. Die Süße bewirkt, dass Insulin ausgeschüttet wird. Da es sich jedoch nicht um echten Zucker handelt, sinkt der Blutzuckerspiegel rasch und verursacht so Heißhunger. Wer also glaubt, durch das Süßen mit Süßstoffen seiner Figur etwas Gutes zu tun, ist auf dem Holzweg.